Die Hexe Gunda Hühnerklein hext sich mit ihrem Raben Rudi einen wunderschönen Hut. Wie sie das macht und was Rudi, der freche Rabe dabei zu suchen hat, erfahrt Ihr in der KindertheaterWerkstatt im Februar 2009.
Das neueste Stück von Adi Hübel ist eine Geschichte über das Zaubernkönnen. Die Hexe Gunda Hühnerklein ist zu einem Hütlifest bei ihren Freundinnen eingeladen. Sie sollte jedoch unbedingt mit einem Hut dort erscheinen. Doch Gunda saust oft zu schnelle mit ihrem Besen durch die Luft und dabei verliert sie immer ihre Hüte.
Der naseweise Rabe Waschelwusch, der alles besser weiß, rät ihr, sich doch einen Hut zu zaubern. Gunda findet das gut und macht sich an die Arbeit.
Das Rezept, das sie aus ihrem Zauber-Hexenbuch nimmt, ist etwas kompliziert und so lässt sich Gunda Zeit. Aber der Rabe drängt sie immer wieder, dass sie doch etwas schneller machen soll. Doch Gunda gibt viel zuviel Sachen dazu, die gar nicht im Rezept stehen. Und was ist das Ergebnis: Sie findet in ihrem großen Topf einen Fisch, einen bunten Socken, einen Schnulli. Da lacht sich der Rabe fast kaputt und behauptet, Gunda habe in der Hexenzauberschule nicht aufgepasst. Irgendwann ist die Hexe so genervt, dass sie den Raben in seinen Schlafkorb steckt.
Das nächste Rezept scheint zunächst zu gelingen, doch Gunda zieht leider statt eines grünen einen schwazen Hut aus dem Topf. Sie ist verwirrt, weil diese schwarze Gebilde aussieht wie ein Rabe. Das muss sie unbedingt dem Waschelwusch zeigen, aber der reagiert nicht in seinem Korb. Oh, oh, hat sie etwa ihr Federvieh verzaubert?
Gunda riskeirt alles, um ihn wieder zurückzuholen. Aber nach ihrem nächsten Zauberversuch ist der Topf leer. Nach vielem Suchen schaut sie dann noch in den Schlafkorb und was entdeckt sie?! Den Raben Waschelwusch. Er hat etwas merkwürdiges geträumt und Gunda muss ihm dann doch die Wahrheit sage.
Waschelwusch ist froh, dass er wieder bei Gunda ist und hext jetzt mit Rabenzauberkraft einen Hut für Gunda. Dann geht es los zum Hütlifest.
Neben der Geschichte, die sich um Können und Versagen dreht, um das Nicht-Aufgeben und Durchhalten geht es hier aber auch um Sprache. Gunda liebt Reime und erfindet immer wieder neue kleine Verse:
Rosinen Rosinen,
das sind doch keine
Sternenstaub und Spinnenglanz
von einer Spinne ohne Schwanz